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Liebe Puppenspieler,im Nahmen des KiKu Vereins"Rauenthaler Kinderkulturtage" möchte ich euch nochmal für euren großartigen Auftritt danken.Beide Stücke waren Puppentheater auf höchstem Niveau,entsprechend begeistert war das Publikum.Ihr könnt uns jederzeit gerne als Referenz angeben.

Viele Grüße und weiterhin Erfolg und Gesundheit.

Rolf Keil
Rolf Keil, 26.06.2017 - 10:17

Chapeau!

Für die Aufführung des Dürrenmatt-Stückes "Besuch der alten Dame" letzte Woche in der "Kaffeewirtschaft" in Koblenz allerhöchste Anerkennung! Dieses Werk als Puppenstück und auf diese Art aufzuführen ist schon als absolut gelungen zu bezeichnen.

Geradezu beeindruckend aber war für mich die dichte Nähe zu Dürrenmatts Originaltext. Ein solches Werk auf 80 Minuten Spielzeit zu kürzen und dabei die Wandlung der Charaktere (Dürrenmatts Leitmotiv) trotzdem noch so treffend und erschöpfend darzustellen ist eine Meisterleistung.

Verblüffend, dass zum einen ohne Pause durchgespielt wurde und dass die zwei Akteure die Texte zudem live vortrugen. Dabei besorgten beide auch noch die Bühnenumbauten, die Toneffekt- und Musikregie sowie die Beleuchtung.

80 Minuten angestrengtes Arbeiten, das die Zuschauer als Genießer so überhaupt nicht wahrnahmen. Erst im Nachhinein bei der Demonstration der Spieltechnik und eine paar Einblicken in das Geschehen hinter/unter den Puppen, dämmerte es manchem, was da knapp anderthalb Stunden lang geleistet worden war.

Das spricht m.E. für allerhöchste Professionalität.

Chapeau!
S. Lichtenberg, 08.11.2016 - 11:36

Liebe Herr und Frau Sperlich,
wir sahen im Rahmen Ihrer Schleswig-Holstein-Tournee "Kindertheater des Monats - König Sofus und das Wunderhuhn" im "Kühlhaus" in Flensburg und waren (wie anscheinend das gesamte Publikum) einfach nur "baff".
Wer Sie noch nicht gesehen hat, der hat wirklich etwas verpasst! Natürlich werden potentielle Zuschauer Sie mit Assoziationen und Vergleichen zur Augsburger Puppenkiste, Grundschulveranstaltungen und "Kaschperle" im Kindergarten oder hinter dem heimischen Sofa messen, bevor man Sie erleben durfte.
Selten habe ich ein Publikum so „still“ gesehen, so unvorbereitet auf das was dann geschah, vom ersten perfekt gewählten Lied bis zum letzten Akkord. Diese Bandbreite machte einfach sprachlos:
Perfekt und liebevoll gewerkte Puppen, perfektes Handwerk an der Puppenführung, die sprachlos machte. Das wurde schon einmal wie im Schlaf die Puppe vom Nachbarn geführt oder deren Hand gehoben. Und dann diese Stimmen, Zweitstimmigkeit.
Es gab eine offene Bühne mit freiem Blick auf die dezent beleuchteten Spieler. Ständig ging der faszinierte Blick nach oben, dann wieder nach unten, Erwachsene wie Kinder!
Frau Sperlich betrat den Raum vor der Bühne als einfühlsame Sprecherin. Dann spielte sie mit Ihrem Mann gemeinsam die charaktervollen Figuren mit einer Liebe und Hingabe, die man nicht beschreiben kann. Zwischendurch wurde die Perspektive gewechselt und Frau Sperlich begab sich neben die Bühne, um die Hofdame zu spielen und mit dem König Zwiegespräch zu halten. Herrliche Wechsel in der Ebene für den Betrachter: Spieler bewegt Puppe und Puppe spricht mit Spieler, der aber auch Erzähler ist. Befreiend! Ach ja, Herr Sperlich: Sie waren der König! Und wenn man „Timo und Tomo“ etwas schneller spricht wird auch das ungewollt(?) lustig.
Alles war harmonisch, lustig, einfallsreich, besonders besonders, kindgerecht, erwachsenengerecht, voller Hingabe und Liebe, warmer Professionalität, wie ein schöner Traum.
Es waren nicht so viele Zuschauer da, wie man es hätte erwarten müssen, leider. Darum mein Appell an Jeden und Jede: Gehen Sie hin, sonst haben Sie es leider verpasst! Und was das heißt kann ich beurteilen und viele andere, die mir jetzt sehr sicher zustimmen werden.
Viele Worte schaffen es kaum zu beschreiben, was 40 Jahre Liebe zum Puppenspiel für einen Zauber schaffen können!
Vielen Dank.
Sönke Schmidt, 15.02.2016 - 20:24

Die "Hohenloher" bei den Schlossfestspielen...

"Kammermusik" gilt in der sogen. E-Musik gemeinhin als "Königsdisziplin":
Sparsame Besetzung und Konzentration auf das Wesentliche verzeihen kaum Fehler.
Meisterhafte Beherrschung der Mittel (Handwerk!) gilt als selbstverständliche Voraussetzung
für die Interpretation einer Darbietung.
Auf das Figurentheater übertragen, sehen nicht wenige Kenner und Liebhaber im ursprünglichen Handpuppenspiel ebenfalls eine solche "Königsdisziplin". - Selten zu erleben; es sei denn, die "Hohenloher" sind wieder einmal im Land...
Un das waren sie: Am 21.Juli d.J. im Rahmen der "Neersener-Schlossfestspiele" hob sich der Vorhang zum "Kalten Herz". Eine abendfüllende Bearbeitung der bekannten Erzählung von Wilhelm Hauff. - Für Erwachsene. - Und mit Handpuppen!
Ein anspruchsvolles und hochkonzentriertes Publikum füllte den Ratssaal des Schlosses.
Man staunte, war zunehmend gefesselt, und zum Schluß setzte es heftigen Beifall!
Das knappe Urteil meines halbwüchsigen Sitznachbarn - nach mehr als einer Stunde ohne Pause:
"Voll cool!" - Dem habe ich nichts hinzuzufügen. - Ein paar interessante Einsichten kommen später: Man muß s o e t w a s gesehen haben, um zu verstehen, wie die Handpuppe selbst "schwere Kost" verträgt; treffender, sich anverwandeln kann.
Den Vorzug von Gestik und Mimik des menschlichen Bühnendarstellers muß der Handpuppen - spieler in hohem Maße durch gezielt sparsame Bewegungsmuster und namentlich durch seine Stimme ausgleichen; wenn er es denn kann. - Und die beiden Prinzipale Sperlich, als vokale
Chamäleons einschlägig bewandert wie bewundert, machen aus all dem wiederum eine Tugend.
Da bleibt nur begeistertes Staunen und der Wunsch, daß die Sperlichs, auf der Höhe ihrer Spielkunst, d a s in Bild und Ton dokumentierten. - Doch das ist ein anderes Thema.

Herzlichen Dank, liebe Frau Sperlich, lieber Harald, für den schönen Abend im Schloss.
Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung.
Dr. Erhard Völkel, 24.08.2015 - 12:48

"Das kalte Herz" ist eine Art Lieblingsmärchen - insofern war die Erwartung vor dem allerersten Besuch Ihres Theaters hoch. Mit atmosphärischer Dichte und Ihrem feinen, facettenreichen Spiel haben Sie diese Erwartung jedoch locker übertroffen. Auch die kleinen Kostproben nach dem Stück waren ein Highlight! Großes Kompliment, herzlichen Dank - und auf bald!
Uli Lux, 24.07.2015 - 10:49

Liebe Johanna und Harald Sperlich,
ich durfte Sie am 29. Mai 2015 in Goslar besuchen und "Varieté Olymp" genießen - haben Sie einen herzlichen Dank und wieder einen begeisterten Fan mehr! Sie haben mich mit ihren Puppen, Texten, Stimmen, handwerklichem und künstlerischen Können mal einfach nur bezaubert! Ihr Pfr. Torsten Heinrich
Torsten Heinrich, 01.06.2015 - 09:26

Hallo Johanna und Harald,

ganz großes Lob nochmals auf diesem Wege zur gestrigen Vorstellung von "Der kleine Vampir" in Ingelheim am Rhein.
Wir haben uns riesig darüber gefreut, euch endlich persönlich kennenzulernen und werden diese Eindrücke so schnell nicht vergessen.

Allen, die dieses Stück noch nicht gesehen haben, empfehle ich es sehr, vor allem die Vorstellung der Puppen ist sehr interessant.

Bis demnächst!
Meike und Dawid
Dawid, 12.01.2015 - 11:21

Liebe Johanna, lieber Harald,

wir waren am 23.05.2014 in Eurer Aufführung "Faust" in der Klosterruine Limburgerhof.

Alles passte wunderbar zusammen: die ausdrucksstarken Figuren in ihren schönen Kostümen, Euer virtuoses facettenreiches Spiel mit Euren sehr wandlungsfähigen Stimmen, die Kulissen, die Beleuchtung und die ausgewählte mittelalterliche Musik.

Euer Spiel mit dem Publikum - ein besonderer Genuss!

Vielen Dank für den bezaubernden Abend, ein im wahrsten Sinn köstlicher Kultur-Happen!

Es grüßen Euch beide sehr herzlich

Gabriele und Reinhold
Gabriele Seidel und Reinhold Regener, 18.07.2014 - 13:15

Liebe Frau Sperlich, lieber Herr Sperlich,

ich bin sehr froh, dass ich Sie am Samstag, den 2.11.2013, in Hilden wieder einmal sehen konnte und dass ich nun - gut drei Jahre nach der Premiere - endlich auch Ihre Inszenierung "König Sofus und das Wunderhuhn" erleben konnte. Es war wirklich ein lebendiges Theatererlebnis für Groß und Klein! Als ich den Text vor einigen Jahren gelesen habe, konnte ich mir gut vorstellen, dass er sich für eine Puppenspiel-Inszenierung eignet. Und Sie haben bewiesen, wie lebendig dieses Theaterstück mit Marionetten und Spezialeffekten umgesetzt werden kann!
Vielen Dank für diesen schönen Theaternachmittag!
Viele Ihrer Inszenierungen habe ich inzwischen gesehen, manche mehrfach, und was mich fasziniert, ist neben den "handwerklichen Fertigkeiten" und der Fantasie, mit denen Sie die Theatertexte umsetzen und dabei stets nach neuen Möglichkeiten suchen, neben der Vielzahl charakterisierender Stimmen und den stets sehr treffenden, faszinierenden Ausstattungen insbesondere die Tatsache, dass Ihre Produktionen dem Publikum Ihre eigene Freude am Theaterspiel vermitteln. Man merkt, dass Sie mit vollem Herzen Figurenspieler sind - und weil das so ist, ist es immer wieder eine große Freude, an Ihren Aufführungen teilhaben zu können! Ich freue mich schon auf´s nächste Mal!

Mit herzlichen Grüßen aus Düsseldorf
Sacha Wagner
Sacha Wagner, 04.11.2013 - 19:20

Liebes Ehepaar Sperlich,
wir sind noch ganz verzaubert vom "Varieté Olymp", das wir heute abend in Bad Ems anschauen konnten. Wir hoffen, Sie kommen bald mal wieder in unsere schöne Kurstadt, die ja auch die Geburtsstadt von Max Jacob ist. Machen Sie weiter so!
Einen herzlichen Dank sagen Ihnen,
Oliver & Christine Schonschek
Oliver & Christine Schonschek, 25.10.2013 - 20:46



Liebes Ehepaar Sperlich,

nach einer Aufführung von Goldonis "Der Diener zweier Herren" in Achern im Frühjahr war ich so begeistert, dass ich dieses Gedicht geschrieben habe. Meine Homepage ist übrigens http://brigittegabriele.wordpress.com
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr wieder in Achern.

Viel Freude weiterhin an Ihrer künstlerischen Zusammenarbeit!

Brigitte Gutmann

MARIONETTENTHEATER

Wie viele Künstler
an einem großen Ganzen bauen!
Die Textvorlage inspiriert zuerst
die Puppenschnitzer
zu ihren ausdrucksvollen Charakteren
Goldonis „Diener zweier Herren“ zum Beispiel

Truffaldino mit den knitzen Gesichtszügen
der Clownsmaske
dem kecken Blick
der weißgeschminkten Nase
und dem blauen Kinn
im rötlichen Gesicht
gekennzeichnet durch das weiße Hütchen
die Halskrause und
das fröhliche Harlekinskostüm

mit gelenkigen Armen und Beinen
und unglaublich feingliedrigen Händen
alles gestaltet aus leichtem Lindenholz

Dann das Puppenspielerpaar
beide aus Puppenspielerfamilien
im traditionellen Gewand
ganz eins mit der Marionette
meisterlich geführt
- alles läuft am Schnürchen -
großartige Schauspieler
der wechselnden Stimmlagen
- jede Figur eine andere Tonart -
und der passenden Gesten
im venezianischen Bühnenbild

Auch wenn die Mimik stets gleich bleibt:
Hingerissen hängen wir
an ihren Worten ihrem Spiel
wir glücklichen Kinder

Brigitte Gutman
Brigitte Gutmann, 22.06.2013 - 14:50

Liebes Eheparr Sperlich.
mein Mann und ich hatten zum zweiten Mal die Gelegenheit eines Ihrer Stücke zu sehen und waren wieder völlig begeistert.Diesmal war es Dr.Faust in Voerde.Es ist wunderbar, wie sie beide mit Ihren Stimmen und Ihrer Spielkunst so viele Figuren zum Leben erwecken.Neben den wunderbaren Stabpuppen und dem tollen Bühnenbild ist sicher Ihre Sprache das Fesselndste an den Aufführungen. Wir freuen uns auf weitere Aufführungen in unserer Nähe und bringen sicher Freunde und Bekannte mit.Grüße aus Dinslaken Barbara Spiekmann-Horn.
Barbara Spiekermann-Horn, 02.10.2012 - 23:41

Liebe Frau Sperlich, lieber Herr Sperlich,

endlich hatte ich wieder einmal Gelegenheit, Sie mit zwei wunderbaren Aufführungen zu erleben: am 29.9.2012 in Voerde mit "Doktor Johannes Faust" und am 30.9.2012 in Brühl mit "Das kalte Herz". Es ist wirklich immer wieder eine große Freude zu sehen, wie Sie Ihre Figuren zu Leben erwecken, wie Sie auch nach vielen Jahren stets aufs Neue mit großer Hingabe Theater machen. Man mag kaum glauben, dass es wirklich nur zwei Personen sind, die da in der Guckkastenbühne agieren, die die zahlreichen Figuren führen, diesen ihre Stimmen leihen, Licht- und Tontechnik bedienen, Geräusche und Spezialeffekte erzeugen, die Bühnenbilder wechseln und so atmosphärisch dichte, lebendige Theateraufführungen entstehen lassen. Das ist wirklich jedesmal eine beeindruckende Leistung! Ich finde es toll, dass durch Ihr Spielen eine sehr alte Theatertradition lebendig gehalten wird!
13 Jahre sind inzwischen vergangen, seit ich zum ersten Mal eine Aufführung des Hohenloher Figurentheaters miterlebt habe ("Der Besuch der alten Dame"). Ihre Inszenierungen für Erwachsene habe ich alle gesehen (die meisten dreimal, den "Diener zweier Herren" viermal), von den Kinderstücken leider erst einige, darunter manche ebenfalls öfters. Und trotzdem gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Bei meinen Vorstellungsbesuchen konnte ich auch feststellen, dass eine Inszenierung bei Ihnen nie "fertig" oder "abgeschlossen" ist, dass Sie immer noch Details ändern, um zusätzliche Akzente zu setzen. So war es eine interessante Erfahrung, bei "Doktor Johannes Faust" neue Bühnenbilder zu sehen und in "Das kalte Herz" als neue Dekoration eine herrliche Winterszenerie, durch die die Gefühlskälte widergespiegelt wird, die Peter Munk bestimmt und die sich auf dessen Umgebung auswirkt, nachdem er sein Herz für Gold gegen einen kalten Stein getauscht hat. Diese Umsetzung war wirklich ein genialer Einfall!

Vielen Dank für die zahlreichen schönen Theateraufführungen, die ich schon von Ihnen erleben durfte. Für die Erarbeitung Ihrer Neuproduktion "Varieté Olymp" wünsche ich Ihnen alles Gute - und ich hoffe, dass ich sie recht bald werde sehen können!

Mit herzlichen Grüßen

Sacha Wagner
Sacha Wagner, 02.10.2012 - 09:48

Guten Tag,Herr und Frau Sperlich!
Wir möchten Ihnen sagen,dass uns die gestrige Aufführung in Bad Liebenwerda "Aladin und die Wunderlampe"ganz toll gefallen hat.Ich habe mit meinen beiden Söhnen (14 J. und 5 J.)schon einige Puppentheater besucht aber das war mit Abstand das Beste!!! Bitte kommen sie bald wieder!Viele Grüße von Kathrin Leisering
Kathrin Leisering, 20.04.2011 - 19:13


Sehr geehrtes Ehepaar Sperlich
war das wieder einmal ein schöner Abend,die von Ihnen zum Leben erweckten Figuren im Das kalte Herz bei den Paderborner Puppenspielwochen zu sehen.Köhlerjunge Peter Munk, Liesbeth, Mutter, Holländer-Michel und das Glasmännlein-gespielt und zum Leben erweckt.Es ist immer wieder eine Freude, Sie beide erleben zu dürfen.Ganz angetan waren wir auch vor ein paar Jahren-ebenfalls Paderborner Puppenspielwochen- von der Aufführung DER DIENER ZWEIER HERREN mit den großen Marionetten. Einfach toll! Inszenierung, Kostüme, Bühnenbild-alles bis aufs Kleinste ausgefeilt. Bravo! Kommen Sie auf jeden Fall wieder!!
Hans-Georg Rödel, 07.04.2011 - 19:30

Sehr geehrte Familie Sperlich
wir haben am Mittwoch Ihre Aufführung des Dr. Faust in Rengsdorf gesehen.Hierzu möchten wir Ihnen nochmals ein großes Lob aussprechen.Die Vorstellung war lebendig und sehr bewegend und hat uns sehr gut gefallen(Wir waren Anfangs etwas skeptisch...)Wir werden ihre Termine ab sofort im Auge behalten und Sie sicher wieder besuchen.
Ingo Hagner, 27.09.2010 - 12:05

Sehr verehrte Frau Sperlich,
sehr geehrter Herr Sperlich!

Morgens um 11 "SCHAF AHOI".Ganz elementar. Ohne Netz und doppelten Boden.Auf dem Tisch quasi vor unseren Augen erhob sich die Hallig mit Haus,Stall und Leuchtturm aus dem Meer.
Auf weichen Matten im Vordergrund hatte es sich ein Pulk kleiner Kinder bequem gekrabbelt. Im Hintergrund auf Stühlen die Erwachsenen. Und dann fast 40 Minuten amüsierte Stille auf allen
"Rängen".Wie das?
Wir erlebten eine Geschichte von gekonnt suggerierter Einfachheit.Mit leisen Tönen erzählt und voll herzerwärmender Details.Die Figuren in ihrer Mechanik oft bis zur Standfigur reduziert,entfalteten unter den Händen der Sperlichs sprühende Lebendigkeit.Und wie das geht,kann man nicht beschreiben;man muß es-Gott sei Dank- noch selbst erleben.Hier wurde mit einfachen Mitteln ein Maximum an Wirkung erschaffen. Kunst eben!
Das wenig oft mehr sei,führen wir oft (nur) im Mund.Den Sperlichs gelang die Probe aufs Exempel.
Möchte ich mir gleich noch einmal anschauen....

Von den standfesten Schafen am Morgen zum "Besuch der alten Dame" am Abend: Das bedeutet einen Sprung aufs Hochseil.
Ich war sehr skeptisch,was die Umsetzbarkeit dieses Stücks Sprechtheater auf das Figurentheater betrifft.(Und ich hatte noch immer gute Gründe für meine Bedenken).Die glänzend gelungene Goldoni-Adaptation
(" Diener zweier Herren")hatte immerhin noch den "Segen" der Mutter Comedia dell arte, mit dem Figurentheater ja familiär vielfach verbandelt.
Und nun der gallebittere Dürrenmatt.Wer eine Therese Giese oder Elisabeth Flickenschildt in den biestigen Dürrenmattschen Frauenfiguren gesehen hat,erahnt jetzt die (natürlichen)Grenzen des Genres Figurentheater.Sperlichs sind sich dieser Gratwanderung sicherlich bewußt.Um so höher
muß ihr Mut zum Experiment,zum Versuch,die Ausdrucksmöglichkeiten des Figurentheaters auszuloten,gewertet werden.Einfühlsame Regie,die kluge Aufteilung der Akteure auf Handpuppen und
Stabfigur (Claire Zachanassian),die gelungenen Kulissen und vor allem (wieder einmal) die unnachahmlichen Stimmschauspieler Sperlich ließen das Experiment zum beeindruckenden Theaterabend werden. Verdienter Jubel im vollbesetzten Schloßsaal.
Abschließend meine ich völlig eigennützig,dass die Intendanz gut beraten ist,sich die
HOHENLOHER für die Schlossfestspiele-Neersen im nächsten Jahr zeitig zu sichern.
Mit Dank für den spannenden Theatertag,dem sich meine begleitenden Freunde anschließen,und herzlichen Gruß

Ihr Dr. Erhard Völkel
Dr. Erhard Völkel, 25.08.2010 - 10:21

Liebe Frau Sperlich,lieber Herr Sperlich
meine Frau und ich hatten gestern das außergewöhnliche Vergnügen, Ihr Stück"Diener zweier Herren"in Steinefrenz zu sehen.Ich möchte Ihnen einfach für Ihre wundervolle Arbeit danken und Ihnen sagen,das wir beide noch ganz von dem Stück erfüllt sind.Wir freuen uns schon jetzt auf eine Ihrer nächsten Aufführungen im Westerwald oder in der weiteren Umgebung und würden uns ganz besonders freuen,wenn wir das Stück"Besuch der alten Dame"sehen könnten.Ich werde Ihren Terminplan im Internet verfolgen.Ich wünsche Ihnen alles,alles Gute. Hans-Georg Heftrig.
Hans-Georg Heftring, 23.08.2010 - 17:51

Liebe Frau Sperlich
Lieber Herr Sperlich
meine Frau und ich hatten die Gelegenheit,das Stück"Jedermann"im Refeketoriumskeller der Limburg zu sehen.Wir beide kannten diese Art des Puppentheaters bis dato nicht.Es hat uns sehr beeindruckt,neben den Puppen auch Ihre Mimik beobachten zu können.Wie das Stück zu Ende war,war ich erstaunt und fast ein wenig,traurig,wie schnell die Zeit verflogen war.Als Fazit können wir nur sagen:"Sie haben neue Fans gefunden."Wir werden uns sicher im Oktober bei einem Ihrer Auftritte im Schwarzwald sehen.Darauf freuen wir uns schon heute.Bis dahin verbleibe ich.Mit freundlichen Grüßen aus Frankenthal Ihr Peter Clemens
Peter Clemens, 06.08.2010 - 15:23

Liebes Ehepaar Sperlich,gestern waren wir Gast Eurer Aufführung in Bad Münstereifel.Der Besuch der alten Dame stand auf dem Spielplan.Ihr habt uns mit Eurer hohen Kunst des Puppenspiels für fast 1,5h auf das wunderbarste verzaubert und unterhalten.Eine atemberaubende Inszenierung des bekannten Stücks von Dürrenmatt.Licht,Musik,Simmung und die Figuren alles wohl kombiniert zu einem echten Theatererlebnis.150 Jahre Familientradition des Puppenspiels und Erfahrung waren deutlich spürbar. Was für eine Überrraschung als hinter der Bühne zum Schluss nur zwei Puppenspieler hervortraten,hatte man doch geglaubt,dass es eine Handvoll sein muss,die die vielen Figurendarsteller führte und das Bühnenbild immer wieder in Szene setzte.Vielen Dank für diesen wunderbaren Abend! Werner Küpper
Werner Küpper, 30.05.2010 - 16:01

JEDERMANN"Grandios"Überzeugende Leistung sowohl sprachlich,darstellerisch phantastisch,eine begeisternde Aufführung.Ihr Dr.Dieter Staerk und Lebensgefährtin Dagmar!
Dr.Dieter Staerk, 04.05.2009 - 20:59

Liebes Ehepaar Sperlich,Sie haben uns mit Ihrer Aufführung von Hauffs Märchen"Das kalte Herz"einen unvergesslichen Abend bereitet.Ihre kleinen Hauptdarsteller haben GANZ GROSSES THEATER gemacht.Wir sehen uns bestimmt bald wieder.Herzlichen Dank
Ralph Schuetze, 20.11.2008 - 21:16

Sehr geehrtes Ehepaar Sperlich,
Ihre Darbietung am 03.10.o8,Alte Patrone in Mainz,Von Feen,Elfen und Wichteln,war für unseren 4jährigen Sohn als auch für uns als Eltern so wunderschön,das wir uns über weitere Termine per Sammel-E-Mail freuen würden.Schön dass Sie das Erbe Ihres Großvaters angetreten haben....
Maren Junghans, 05.10.2008 - 18:21

Sehr geehrte Frau Sperlich,sehr geehrter Herr Sperlich!Im Rahmen des St.Augustiner Klosterfestes konnte ich am 18.5.o8 eine Aufführung Ihres Hohenloher Figurentheaters sehen.Das Commedia dell´Arte Stück Der Diener zweier Herren von Calo Goldoni war sehr lustig.Ich war von den wuderschönen Marionetten begeistert.Ihr Spiel war so kurzweilig,dass man die Zeit völlig vergaß Ich möchte mich ganz herzlich für die schöne Aufführung bedanken!Mit feudlichem Gruß Thomas Schmitz
Thomas Schmitz, 26.05.2008 - 12:12

Lieben Gruß und vielen Dank für Eure wunderbare
Goldoni-Aufführung einsame Spitze bis zum Wiedersehen Euer Wolfgang Mauritz
19.Figurentheaterfestival in Hürtgenwald-Vossenack, 26.05.2008 - 08:31

Sehr geehrte Frau Sperlich
Sehr geehrter Herr Sperlich
Darf ich mich erstmal herzlich bedanken für Ihre hervorragende Aufführung am 13.1.2008 Der Diener zweier Herren bei den 19. Puppenspieltagen in Gelsenkirchen.Seit Beginn.1989 dieses Festivals bin ich inzwischen als kritischer Zuschauer dabei.Sie haben trotz starrer Mimik Ihrer Darsteller durch die außergewöhnliche Körpersprache soviel Leben in Ihre Puppen gehaucht,dass es einfach nur eine Freude war,Ihnen und Ihren Spielern zuzusehen und zuzuhören. Ihr Dr.Weisberg
Dr.med.Gerrit Weisberg, 30.01.2008 - 18:21

An alle Freunde des guten Figurentheaters! Wer eine überaus elegante, sehr schwungvolle,excellent geführte und meisterhaft gespochene Inszenierung mit Fadenmarionetten sehen will, dem sei der DIENER ZWEIER HERREN empfohlen!Ich war restlos überzeugt. Das HOHENLOHER FIGURENTHEATER wird mit diesem Goldoni-Stoff das diesjährige Marionettenfestival in Bad Kreuznach eröffnen. (1.November 2008-20 Uhr Johanna und Harald Sperlichs neueste Produktion sagt ohne Einschränkungen:Markus Dorner, Puppenspieler,
Markus Dorner, 15.01.2008 - 09:46

Liebe Frau Sperlich, lieber Herr Sperlich,

der Besuch der beiden Vorstellungen “Der Diener zweier Herren” und “Das kalte Herz” in der vergangenen Woche hat überaus starke Eindrücke bei mir hinterlassen, so dass ich Ihnen einige Worte ins Gästebuch schreiben möchte.

Eine Theaterpremiere mitzuerleben ist immer ein spannendes Ereignis. Aber die Premiere einer Neuproduktion des “Hohenloher Figurentheaters” mitverfolgen zu können, so wie bei Ihrer Inszenierung “Der Diener zweier Herren” in Diez, war für mich etwas ganz Besonderes.

Da ich bereits mehrere Ihrer Produktionen in unterschiedlichen Städten anschauen konnte (“Doktor Johannes Faust” in Schweich und Düsseldorf, “Der Besuch der alten Dame” in Schweich und Pulheim, “Jedermann” in Dresden und Stuttgart, “Der kleine Vampir” in Düsseldorf-Reisholz und in Düsseldorf-Garath, “Aladin und die Wunderlampe” in Dresden), weiß ich, dass es geradezu ein Markenzeichen Ihrer Inszenierungen ist, dass die Stücke lebendig, phantasievoll und mit Freude am Theatermachen vermittelt werden.

Und so hatte ich mit großer Vorfreude dem “Diener zweier Herren” entgegengefiebert. Bevor ich einige Details erläutere, die mir an Ihrer Aufführung besonders gefallen haben, möchte ich Ihnen ganz herzlich gratulieren zu dieser gelungenen Premiere, die so locker und lebendig präsentiert wurde, dass man als Zuchauer nur vage erahnen konnte, wie viel Arbeit (Textbearbeitung, Konzeption, Proben) vonnöten war, bis das Publikum auf die äußerst vergnügliche Reise ins Venedig des 18. Jahrhunderts mitgenommen werden konnte.
Auch diesmal bestach die Aufführung wieder durch zahllose intelligente und witzige Einfälle und große Liebe zu kleinsten Details - zum Beispiel in den Figuren (bis hin zu Ohrschmuck, Fingerringen, lackierten Fingernägeln und Truffaldinos Schelmenaugen, mit denen er immer schielte, wenn er gerade einmal flunkerte!), in den prachtvollen Kostümen, dem Bühnenbild (auch in der einheitlichen goldbronzen-ockerfarbenen Grundstimmung von Bodenteppich, Prospekt und Gebäudefarben), vor der die farbenfrohen Kostüme der Figuren sehr gut zur Geltung kamen) und dem sehr ansprechend gestalteten Programmfalter. Eine hervorragende Ergänzung zum Figurenspiel war, dass Sie beide in braunen Kostümen im Stil der Kleidung venezianischer Puppenspieler der Goldoni-Zeit agierten. So wurden Erzählung der Handlung, Bewegung der Figuren und Ihre Tätigkeit der Figurenführung zu einer Einheit verbunden. Dass Sie die Besucher vor der Vorstellung in Ihren historisierenden Kostümen mitsamt venezianischen Masken und Barockschuhen begrüßten, zeigte wieder einmal, dass Ihre Auffassung von Theater über das bloße Spiel der Handlung hinausgeht, dass Ihre Darbietungen von einem umfassenden Theaterverständnis geprägt sind. Was manch ein großer, hochsubventionierter Theaterbetrieb aus den Augen verloren zu haben scheint, wird bei Ihnen ganz selbstverständlich und unprätentiös spürbar: Das Publikum ist auch immer Teil einer Aufführung; bei Ihnen wird es durch die direkte Begrüßung miteinbezogen. Man merkt, dass es Ihnen ein echtes Anliegen ist, für ein Publikum zu spielen!
Durch die offene Spielweise hatten die Besucher nicht nur die Möglichkeit, die erzählte Geschichte zu erleben, sondern auch zu sehen, wie die Figuren lebendig werden, wie Sie Figuren einander übergeben, bisweilen eine führen und zweien Ihre Stimme leihen.
Dass Sie dabei nicht nur die Marionetten von oben führten, sondern mit den Figuren mitgingen, teilweise auch direkt mitspielten (Briefe öffnen, Geld übergeben etc.), führte zu einer virtuosen Aufführung, in der ganz unterschiedliche theatralische Mittel genutzt wurden und in der darüber hinaus auch Theater als Form der Darstellung thematisiert wurde, unter anderem dadurch, dass sich bei Pantalones Haus und der Taverne stets ein Vorhang öffnete, der den Blick auf die im Inneren spielende Szene freigab und der sich nach der Szene wieder schloss.
Haben Sie vielen Dank für diesen schönen Theaterabend - ich bin sehr froh, dass ich bei der Premiere dabei sein konnte!

Ganz anders, aber ebenso intensiv war die Aufführung “Das kalte Herz” in Lingen (Ems) am vergangenen Freitag. Auch diese Inszenierung in der Guckkastenbühne, die wiederum sehr liebevoll in den Details und vom ersten Moment an spannend und fesselnd war, belegte aufs Eindringlichste, dass Figurentheater keine Verkleinerung des “großen” Theaters ist, sondern eine eigenständige Kunstform, die - wenn sie so professionell realisiert wird wie von Ihnen - stärkere Eindrücke hinterlassen kann als manch ein Abend in einem Schauspielhaus mit menschlichen Akteuren.

Schaurig, aber dennoch nicht ohne Witz war Ihre Adaption des Märchens von Wilhelm Hauff, dabei sehr dicht an der Textvorlage. Zauberhaftes wurde in sehr eindringlichen Bildern vermittelt, die Gewalt, die auch in diesem Märchen vorkommt, wurde keineswegs verniedlicht.

Ich kann nur hoffen, dass Sie dieses Märchen für Erwachsene zukünftig wieder häufiger spielen und noch viele Zuschauer in den Genuss kommen, diese Produktion zu erleben!

Mit besten Grüßen aus Düsseldorf,

Ihr
Sacha Wagner
Sacha Wagner, 03.10.2007 - 18:51

Liebe Sperlichs!Heute war Premiere!Was für ein schöner Abend!ihr habt uns bereichert,bezaubert,erfreut,wir haben viel gelacht.Für mich war es das erste Mal,das ich den "Diener zweier Herren"auf einer Puppenbühne sah,und es hat mich überzeugt.Ich gratuliere und wünsche Euch viele schöne Gastspiele!
Isabelle&Michael Schweitzer, 30.09.2007 - 13:48

Im Namen aller Kinder, Erzieherinnen und Eltern möchte ich mich bei Ihnen für die sehr gelungene Nikolausfeier in Püttlingen bedanken.Besonders das Hohenloher Figurentheater hatte es den Kindern,aber auch uns angetan:die wunderbaren Figuren,die toll ausgesuchte Stimmgebung und die geniale Einfachheit des Bühenbaus und Umbaus hat uns alle fasziniert.Vielen dank,sie haben uns mit dem Märchen Frau Holle eine grosse Freude bereitet Vroni Michels und das Kindergartenteam
Kindergaten, 24.01.2007 - 11:22